Nr.: 25, 26. Januar 2018, Pressemitteilung bezüglich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Republik Türkiye Außenministerium 26.01.2018

Der 27. Januar wurde im Jahr 2005 durch eine Resolution, welche auch von der Türkei vorgelegt wurde, von der UN- Generalversammlung als „Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erklärt. Der 27. Januar kennzeichnet die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau von 1945.

Anlässlich des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, gedenken wir mit Respekt an die über 6 Millionen unschuldigen Menschen, vorwiegend Juden, die vom Nazi-Regime und von ihren Verbündeten in Europa auf vorbereitete, systematische und organisierte Weise vernichtet wurden.

Jedes Jahr werden an diesem bedeutungsvollen Tag weltweit und in der Türkei zahlreiche Zeremonien und Veranstaltungen organisiert. Die Gedenkfeier zum Holocaust wurde am 25. Januar 2018, in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt, wie in den Jahren zuvor von der Ankara Universität organisiert. Unter den Teilnehmern war Botschafter Volkan Bozkır, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten der Großen Nationalversammlung, zuständiges Personal aus dem Auswärtigen Amt, Rektor der Ankara Universität, Lehrkräfte,Studenten, Mitglieder der diplomatischen Korps, Oberrabbiner der Türkei, Präsident und Mitglieder der türkisch-jüdischen Gemeinde.

Wir sind der Meinung, dass die Menschheit die richtigen Lehren aus dem Holocaust ziehen sollte, der auf Phänomenen wie Antisemitismus, Rassismus und Extremismus beruhte. Wir bedauern zu beobachten, dass insbesondere in einigen westlichen Ländern neben den aufsteigenden rechten Bewegungen Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Hassreden und Fremdenfeindlichkeit wieder an Boden gewinnen. Solche Tendenzen, dieHass schüren und Menschen mit unterschiedlicher Religion, Sprache, Rasse und Geschlecht diskriminieren, verursachen tiefe Zersplitterung in den Gesellschaften und noch schlimmer, sie können sich leicht in Gewalt verwandeln. Unsere gemeinsame Verantwortung besteht darin, das Wiederauftreten solcher Katastrophen zu verhindern.

Nach diesem Verständnis beteiligt sich dieTürkei seit 2008 als Beobachterland aktiv an der Arbeit der „Internationalen Allianz für Holocaust-Gedenken“ und setzt ihre Arbeit fort, die an den Holocaust zu erinnern sowie die aus dieser Katastrophe gezogenen Lehren an zukünftige Generationen weitergegeben zu werden.

Die Türkei rettete vielen unschuldigen Menschen das Leben, indem sie Juden die Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgung ermöglichte und Hunderte von ihnen ihre Türe öffnete. Mit dieser Gelegenheit erinnern wir uns auch an die mutigen türkischen Diplomaten mit höchstem Respekt. Auch heute öffnet die Türkei ihre Tore für Millionen von Vertriebenen innerhalb und außerhalb von ihrer Region, darüber hinaus gewährt sie ihnen Schutz.

Atatürk

Fatma Taşan Cebeci Generalkonsul
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